Alessandro Lanzoni Hammond Trio FEAT: Igor Osypov-Ugo Alunni Das Hammond Trio-Projekt, geleitet von Alessandro Lanzoni, einem italienischen Pianisten und Organisten, der in der zeitgenössischen Jazzszene aktiv ist, entstand aus einer künstlerischen Begegnung mit Igor Osypov an der Gitarre und Ugo Alunni am Schlagzeug. Zwei Musikern, die tief in der lebendigen Berliner Jazzszene verwurzelt sind. Aus ihrer Zusammenarbeit ist eine Formation mit offenem und forschendem Charakter hervorgegangen, in der sich die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der drei Mitglieder auf natürliche Weise miteinander verweben. Das Konzert präsentiert ein breites und facettenreiches Repertoire: Eigenkompositionen, Momente freier Improvisation, Ausflüge in die brasilianische Musik sowie Neuinterpretationen von Standards der Jazztradition. Im Mittelpunkt steht dabei der Wunsch, den Klang der Hammond-Orgel hervorzuheben, ihre vielfältigen klanglichen Möglichkeiten zu erforschen und ihre zahlreichen Ausdrucksformen in einem instrumentalen Dialog voller Dynamik und Farbenreichtum zur Geltung zu bringen. Jeremy Viner am 12.06. Jeremy Viner ist ein in Berlin lebender Multiinstrumentalist, Improvisator, Komponist und Pädagoge, dessen Arbeit ein breites Spektrum musikalischer Idiome umfasst. Nach nahezu zwei Jahrzehnten in New York City zog er 2023 nach Berlin und ist weiterhin sowohl in der New Yorker als auch in der europäischen experimentellen Musikszene aktiv präsent. Viner ist langjähriges Mitglied des Tenorsaxophon-Quartetts Battle Trance sowie des kammermusikalisch-minimalistischen Ensembles Bing & Ruth, die beide zentrale Ausdrucksformen seines Interesses an Ensembleklang und ausgedehnten musikalischen Formen darstellen. Als gefragter Sideman ist Viner international mit Ensembles unter der Leitung von John Hollenbeck, Steve Lehman, Tim Berne, Tyshawn Sorey, Anna Webber, Kate Gentile und Rafiq Bhatia sowie weiteren aufgetreten. Er spielte bei bedeutenden Spielstätten und Festivals, darunter das North Sea Jazz Festival, Big Ears, das Moers Festival, das Winter Jazz Festival, Jazzfest Berlin und das London Jazz Festival, neben vielen weiteren. Mette Nadja Hansen am 13.06. Mette Nadja Hansen ist eine dänische Sängerin und Komponistin mit Sitz in Berlin. Sie studierte in Dänemark und Schweden und zog 2012 nach Berlin, um am Jazz-Institut Berlin zu studieren, wo sie unter anderem mit Judy Niemack und Kurt Rosenwinkel arbeitete. Mit kraftvoller Bühnenpräsenz, fesselnder Stimme und feinem Timing verbindet sie musikalische Präzision mit großer emotionaler Tiefe. Neben dem Gesang ist sie auch als Percussionistin aktiv und Mitglied der brasilianischen Band Mariana Zwarg Sexteto Universal. Sie trat europaweit und in Brasilien auf und war bei renommierten Festivals und in Clubs wie dem Sunset Sunside, Pori Jazz, X Jazz, und dem Copenhagen Jazz Festival zu hören. Zu ihren musikalischen Weggefährt:innen zählen u. a. Mariana Zwarg, Itiberê Zwarg, Hermeto Pascoal, die Deutsche Oper Big Band, Markus Ehrlich, die FETE Big Band, das Christian von der Goltz Trio sowie Julia Hülsmann trio. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Vokalistin arbeitet sie außerdem als Theaterkomponistin und Schauspielerin und ist in der zeitgenössischen Tanzszene aktiv. Alessandro Lanzoni – Hammond Organ Igor Osypov – Gitarre Ugo Alunni – Schlagzeug