Jugendamt soll bei Vergewaltigung wochenlang untätig geblieben sein
Das Neuköllner Jugendamt soll eine mutmaßliche Vergewaltigung in einem Jugendzentrum wochenlang nicht weitergeleitet haben. Erst jetzt kommt eine mögliche Verzögerung ans Licht.
Ende Januar soll das Neuköllner Jugendamt von einer mutmaßlichen Vergewaltigung in einem Jugendzentrum erfahren haben – informierte die Bezirksstadträtin aber erst Wochen später. Das ist ein erhebliches Versäumnis bei einem Vorgang, der sofortige Aufmerksamkeit hätte verdienen müssen. Hinzu kommen weitere Vorwürfe, von denen die Behörde seit Anfang 2025 wissen soll. Die Affäre wirft Fragen zur Handlungsfähigkeit und Prioritätensetzung des Jugendamtes auf und dürfte für Debatten im Bezirk sorgen.